Bereich Waldnacht
Text an Vitrine: Im Dunkeln ist gut munkeln
Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit: Tiere haben sich im Laufe der Evolution an diesen Rhythmus angepasst. Die meisten von ihnen sind am Tag aktiv und verbringen die Nacht schlafend im Versteck. Andere machen es genau andersherum: Sie werden erst in der Dämmerung aktiv, um auf Beutejagd zu gehen oder ungestört vom Menschen Futter zu suchen. Bei manchen sind Fähigkeiten und Sinne komplett auf die Dunkelheit ausgerichtet – sie hören oder tasten besonders gut und bewegen sich nahezu lautlos.
Inhalt Vitrine:
In dieser Vitrine sind viele unterschiedliche Eulenvögel, zum Beispiel eine Schleiereule, ein Steinkauz und ein Uhu in Drohhaltung. Außerdem gibt es mehrere Fledermäuse, zum Beispiel ein braunes Langohr, eine Fransenfledermaus und einen kleinen Abendsegler.
Text an Turmwand: Schlafen die Pflanzen nachts?
In der Nacht führen Pflanzen keine Fotosynthese durch, weil die Sonne fehlt, aber sie sind trotzdem aktiv auf andere Weise. Zum Beispiel atmen sie, indem sie Sauerstoff aufnehmen und Kohlendioxid abgeben – das nennt man Zellatmung. Weil die Nacht kühler ist, verdunsten sie weniger Wasser. Einige Pflanzen öffnen nachts die Blüten und warten darauf, von nachtaktiven Insekten bestäubt zu werden. Sie duften stark, damit sie im Dunkeln gefunden werden.
Barrierearme Angebote: Keine in diesem Bereich.

